Spargel-Bärlauch-Risotto

Frühlingsboten, erster Teil – man freut sich auf mehr
Spargel-Bärlauch-Risotto
Der feine knoblauch-ähnliche, aber zusätzlich frisch gemüsige Hauch vom Bärlauch (Allium ursinum) macht das Frühjahr in der Küche spürbar, bevor noch die anderen kurzlebigen Delikatessen an die Reihe kommen und das Angebot sich breiter und breiter in den Frühsommer hinein auffächert. Deswegen wohl ist er neuerdings wieder ausserordentlich beliebt – und schmeckt natürlich.

  • 400 g Zwiebeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Bund weisser Spargel
  • 1/8 l trockener Weisswein
  • 200 g Carnarolli- oder Arborio-Reis
  • 1 l Gemüse- oder Hühnersuppe

Den Spargel schälen und etwaige holzige Enden abschneiden; bsi auf ca. 4 cm lange Spitzen den Spargel in Scheiben schneiden. Zwiebeln hacken und im Öl anschwitzen. Spargelscheiben beigeben und kräftig anbraten. Nach ca. 5 Minuten den Reis zugeben und weitere 3-4 Minuten glasig anschwitzen. Mit dem Weisswein löschen und die Flüssigkeit nahezu ganz wieder verkochen.

Dann mit der Suppe jeweils portionsweise (1-2 Schöpfer) aufgiessen, immer wenn der Reis trocken wird und am Topf anzulegen beginnt, dabei ständig rühren. Risotto ist ein Rührgericht, das kriegt man nur wirklich auf den Punkt, wenn man dabei bleibt und den Löffel nicht aus der Hand legt – oder nur so kurz wie es dauert, den Bärlauch zu hacken oder etwas Parmiggiano zu reiben.

Nach etwa 10 Minuten die Spargelspitzen auch beigeben und mit dem Rühren und Aufgießen fortfahren…

  • ein paar Blätter Bärlauch
  • etwas Parmiggiano
  • 2 EL kalte Butter

Wenn die Konsistenz beim Reis sich dem al-dente-Punkt annähert, kann man den Bärlauch quer in dünne Fäden schneiden, ein letztes Mal mit Suppe aufgiessen und den Parmiggiano reiben.

Den Bärlauch untermischen, mit der Butter und dem geriebenen Käse aufmontieren (mantecare) – und eccolo, il risotto!

Etwas Vogerlsalat mit feinem Balsamicodressing kann nicht schaden. Buon appetito!

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