Roastbeef mit Ratatouille und Dauphin-Erdäpfeln

Kleines Festessen unter guten Freunden: man weiß nicht, geht sich das mit draußen schon aus, also ist Grillen eventuell ein nasses Unterfangen. Da die Beiried im Ganzen bestellt ist, sind ja etliche Optionen offen. Ich entscheide mich für langsam gegartes Roastbeef – das hat obendrein den unschätzbaren Vorteil, dass es auf ein halbes Stündchen auf oder ab rein gar nicht ankommt.

Roastbeef mit Ratatouille und Dauphin-Kartoffeln

Roastbeef mit Ratatouille und Dauphin-Erdäpfeln

Dazu kommen Schälchen mit Dauphin-Erdäpfeln, etwas Ratatouille – und eine kräftige Rotwein-Schokolade-Sauce.

Das Roastbeef

  • 2 kg gut abgelegene Beiried
  • 2 EL Dijon-Senf
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Sonnenblumenöl

Backrohr auf 90 Grad erhitzen. Die Beiried nach Bedarf zuputzen. Den Knoblauch schälen und feinst hacken, mit Senf, Öl und Gewürzen zu einer Paste verarbeiten. Das Fleisch rundum mit der Paste einreiben.

Öl in einem Bräter erhitzen und die Beiried von allen Seiten forsch anbraten. Die Röstaromen sind erwünscht!

Den Braten samt Thermometer (oder Fühler für einen externen Thermometer) ins Rohr und bei 90 Grad langsam garen lassen, bis die Kerntemperatur 55 Grad erreicht hat. Beim einschieben unten oder oben Platz für die Dauphin-Erdäpfel vorsehen!

Die Dauphin-Erdäpfeln

  • 600 g speckige Erdäpfel, gekocht
  • 50 g Butter
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 250 g Creme fraiche (oder creme double)
  • Salz, Pfeffer,  Muskatnuss

Die gekochten Erdäpfel schälen und in feine Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Die Creme fraiche mit dem Knoblauch mischen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Die Erdäpfelscheiben in die Portionsformen schichten und mit der Creme übergiessen. Etwa 1 Stunde vor Garzeitende zum Roastbeef ins Backrohr schieben.

Das Ratatouille

  • 1 große Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 Aubergine
  • 2 kleine Zucchini
  • 1/2 Stangensellerie
  • 1 rote Paprika
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • 1/8 l Weisswein
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Die Gemüse soweit erforderlich schälen und jeweils passend klein würfeln. Öl in der Pfanne erhitzen und das Gemüse darin weich dünsten. Mit dem Wein ablöschen, Flüssigkeit einkochen lassen. Dann die Petersilie unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Angerichtet wird das Ratatouille dann am besten mit einem Ring.

Die Rotwein-Schokolade-Sauce

  • 1 Flasche kräftiger Rotwein
  • 1 Schalotte
  • 1/2 EL Olivenöl
  • 20 g dunkle Schokolade (je besser desto besser für die Sauce)

Die Schalotte schälen und fein hacken. In einer Kasserolle im heißen Olivenöl die Schalotte anschwitzen und glasig dünsten. Mit dem Wein aufgießen und die Flüssigkeit weitgehend einkochen lassen – das dauert eine liebe Weile und produziert jede Menge wohlriechenden Dampf. Am Ende sollte die Konsistenz ins Zähflüssige gehen – wir wollen schließlich ohne Saucenbinder auskommen.

Inzwischen die Schokolade klein hacken. Man sollte keinesfalls Kochschokolade verwenden, die besteht zum überwiegenden Teil aus billigem Fett. Gute Schokolade macht sich hier bezahlt, hoher Kakaoanteil über 50% ebenfalls.

Die Sauce abseihen. Schokolade auflösen. Dann müsste eigentlich schon alles passen.

 

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