Rindsrouladen

Das werden wohl gemerkt keine “Rinderrouladen” sondern Rindsrouladen – alles aus ein und demselben Schwarzen Scherzel von ein und demselben Rindvieh, gekauft beim Kollecker in Ebreichsdorf.

Rindsrouladen

Rindsrouladen

Alsdern:

  • große Rindsschnitzerl vom Schwarzen Scherzel
  • 200 g Früchstücksspeck
  • Essiggurkerl und/oder Senfgurken
  • 1 Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 2 Karotte
  • 50 g Zeller (Knollensellerie)
  • Englischer oder Dijon Senf
  • 1 TL Worcestershire Sauce
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Paradeismark
  • 1/8 l Weißwein
  • 2 EL Rahm oder Creme Fraiche
  • 1 TL Stärke

Zwiebel und Knoblauch schälen und würfelig schneiden, etwas Knoblauch zusätzlich mit der Klinge zerdrücken und zum Bestreichen des Fleisches beiseite stellen. Eine Karotte in dünne Streifen schneiden, die anderen Karotten und den Zeller in Würfel schneiden.

Zerquetschten Knoblauch, ein Drittel vom Öl, Senf und Gewürze gut vermischen. Die Schnitzel nebeneinander auflegen und mit der Würzpaste bestreichen. Den Speck auflegen, Karotten und Gurkerl drauf, einrollen und mit Zahnstochern feststecken – oder mit diesen neumodischen Kunststoffseilen: die gibt’s natürlich in der Küche Genussfaktor auch, hab ich aber noch nie verwendet. Ich bleibe traditionell und hölzern.

Öl im Schnellkochtopf erhitzen, die Rouladen rundum scharf anbraten und wieder heraus nehmen. Im heißen Öl das Gemüse anschwitzen, Paradeismark zugeben und gut rühren, während es bräunt. Das darf schon ordentlich Farbe nehmen…

Mit dem Wein löschen, einkochen lassen, die Rouladen wieder einlegen und mit Suppe oder Wasser aufgießen, bis das Fleisch bedeckt ist. Zudeckeln und den Topf auf Druck bringen, dann Hitze zurück nehmen und zwanzig Minuten garen. Da werden die Rouladen butterzart.

Rollen vorsichtig heraus heben, alles Gemüse zurück in den Topf. Etwas Rahm oder Creme Fraiche sowie 1 TL Stärke zugeben, mit dem Stabmixer pürieren. Die Stärke sorgt dafür, dass sich nach dem Anrichten Sauce und Gemüse nicht wieder separieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, Rouladen zurück in den Topf und ein paar Minuten in der Sauce ziehen lassen.

Beilagenempfehlung: Schupfnudeln. Oder, wie in meinem Fall, portionsweise einfrieren – heute Vorratsproduktion, daher kein Servierfoto.

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