Tag Archives: Schwein

Surbraten mit Grießknöderl

Ein geschwindes Abendessen… garantiert gar nicht vegan.

Surbraten mit Griessknöderl

Surbraten mit Griessknöderl

Den Surbraten (ein saftiges Stück vom Schopf) kriegt man beim guten Fleischer oder beim Bauern des Vertrauens fix und fertig gesurt.

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Apfelcurry

Sämiges Curry mit Äpfeln und Ananas drin. Das klingt wie eine gute Basis…

Apfelcurry (mit was drauf)

Apfelcurry (mit was drauf)

Drauf gibt’s ein sehr kurz gebratenes Schweinsfilet. Nichts für Veganer.

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Spanferkelschinkel

Keine große Affäre – die Dinger gibt’s ja heute beim gut sortierten Fleischer des individuellen Vertrauens zu kaufen.

Der gebratene Spanferkelschinken

Der gebratene Spanferkelschinken

Knusprige Kruste, grad genug Fett, um noch Geschmack zu haben… 90 Minuten gebraten mit einem Quäntchen Bier oder Weißwein, damit’s ein kräftiges Safterl gibt.

Unser Spanferkelschinken

Unser Spanferkelschinken

Serviert mit Erdäpfel-Sellerie-Pürree und frisch gerissenem Kren. Wohl bekomm’s!

Surbraten mit Kürbis und Semmelknödel

Früher war das Suren mit Salz eine Methode, Fleisch haltbar zu machen. Heute mögen wir es noch immer wegen des speziellen Geschmacks, den die Sur dem Fleisch gibt.

Surbraten mit Kürbis

Surbraten mit Kürbis

Der Surbraten macht sich – unter Beigabe von einem herzhaften Schuss Bier – eigentlich vorn allein. Also kann man sich den Zuspeisen zuwenden.

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Schweinsschopfsteaks

Was dem Germanen sein Schweinenacken, ist bei uns ein Schopf. Schmeckt dann auch gleich ganz anders.

Schweinsschopfsteaks

Schweinsschopfsteaks

Ein paar karamelisierte Zwiebelchen, Champaignons dazu – und Gnocchi (diesmal von der Stange).

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Eierschwammerl mit Schopfbraten

Das frühe Schwammerl freut den Schwammerlfreund, heißt es doch. Ich kann selten widerstehen, wenn sie halbwegs gut ausschauen, selbst wenn sie aus Litauen oder Bulgarien kommen.

Eierschwammerl mit Schopfbraten

Eierschwammerl mit Schopfbraten

Des Preises wegen sind sie aber dann doch auf eine Sättigungsbeilage in Form von Schweinsschopf angewiesen…

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Afrikanischer Erdnusstopf

So richtig authentisch ist der wohl nicht, dafür recht gut auf unsere Erwartungen afrikanischer Kost abgestimmt.

Afrikanischer Erdnusstopf

Afrikanischer Erdnusstopf

Immerhin wird hier mit scharfen Gewürzen nicht geknausert.

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Szegediner Krautfleisch

Ich bin kein erklärter Freund von Sauerkraut. Zu wenigen Gerichten passt es, aber sonst kann ich drauf verzichten. Allerdings liebe ich Burgenländische oder Ungarische Krautsuppe und eben – Szegediner Krautfleisch.

Szegedinergulasch

Szegedinergulasch

Da wird das Sauerkraut unter Zuhilfenahme von reichlich Paprika sozusagen genießbar gekocht…

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Berglinsen mit Selchschopf und Erdäpfelpürree

Ausgangsprodukte sind die Linsen, die schon einige Zeit darauf lauern, in ein Rezept Eingang zu finden, und der Selchschopf, den ich am Bauernmarkt erstanden habe.

Berglinsen mit Selchschopf und Erdäpfelpüree

Berglinsen mit Selchschopf und Erdäpfelpüree

Die Linsen kommen gut mit einem Sortiment kleinst gewürfelter Gemüse:

  • 500 g Selchschopf
  • 100 g grüne Berglinsen
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 1/4 Knolle Sellerie oder 3-4 Stangen Staudensellerie
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/8 l Weißwein
  • Gemüsesuppe
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • 400 g mehlige Erdäpfel
  • 1/8 l Schlagobers
  • 1 EL Butter
  • Muskatnuss, Salz, Pfeffer

Erdäpfel in der Schale kochen. Knoblauch und Zwiebeln schälen und fein hacken, die Karotte und den Sellerie in kleine Würfel schneiden. Petersilie hacken.

Die Linsen mit doppelter Menge Wasser zustellen und auf mittlerer Hitze je nach Sorte köcheln, bis die Linsen weich werden. Olivenöl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen, Gemüse zugeben und leicht anrösten. Mit dem Weißwein löschen, Flüssigkeit verdampfen lassen. Mit etwas Suppe aufgießen und Gemüse weich kochen. Bei Bedarf noch Suppe nachgießen. Die Linsen und frisch Petersilie zugeben. Salzen und pfeffern nach Geschmack.

Selchschopf aufschneiden und auf das Gemüse in den Topf legen, zugedeckt anwärmen lassen.

Die Erdäpfel schälen und im Topf stampfen. Mit Schlagobers und Butter sowie Gewürzen nach Gusto gut durchrühren.

Saft-Reisfleisch

Das originale Wiener Reisfleisch ist an sich eine trockene Angelegenheit, man kocht den Reis gleich im Saftl mit: das ergibt dann einen saftlosen, dafür mit den typischen Gulasch-Aromen getränkten roten Reis. Kommt noch frischer roter Paprika dazu, ist’s eher ein Serbisches Reisfleisch. Beide sind auf ihre Art nicht zu verachten.

Aus praktischen Überlegungen macht ich jedoch häufig eine Variante, wie sie bei uns in Oberösterreich die normale war, man könnte sie Saft-Reisfleisch nennen. Man kann es einfrieren – denn bei einem Wenig-Personen-Haushalt stehen nun mal die benötigte und die ideale Menge, was Geschmack und Einkauf angeht, in einigem Widerspruch. Aber: aufgetaut, kann man ja dann den Reis im Saftl garen…

Saft-Reisfleisch

Saft-Reisfleisch

Entgegen der Tradition nehme ich statt Kälbernem meistens Schweinernes. Wir Oberösterreich sind halt Bauern und keine Snobs. Kalb gibt’s nur zu besonderen Gelegenheiten…

  • 1 kg Schulter vom Schwein, ohne Schwarte
  • 600 g Zwiebeln
  • 4 Zehen Knoblauch
  • 2 EL Sonnenblumen-Öl
  • 5 EL Paprikapulver, edelsüß
  • 1/2 TL Chilipulver (nach Gusto)
  • 1 TL Majoran, gerebelt
  • 2 EL Apfelessig
  • 2 EL Paradeismark, eingedickt
  • Salz, Pfeffer

Das Fleisch würfelig schneiden, mit dem Fett nach Vorliebe verfahren – ich nehme es mit rein, von nichts kommt nichts. Beim Kochen trägt es das seine unleugbar bei, die Verächter brauchen es dann ja nicht zu servieren oder zu essen.

Zwiebeln schälen und blättrig schneiden, längs noch einmal teilen. Knoblauch schälen und klein hacken, mit der Klinge andrücken.

Öl in einem ausreichend großen Fleischtopf erhitzen, die Zwiebeln etwa 5 Minuten anschwitzen, dann den Knoblauch zugeben und nochmal eine Minute braten. Das Fleisch in den Topf geben und unter viel Rühren rundum anbraten. Wenn der Saft ausgetreten ist, die Gewürze unterrühren. Mit dem Essig löschen und warten, bis alles aufgekocht ist und der erste Essigduft sich verflüchtigt hat. Falls nicht ausreichend Saft da ist, um das Fleisch annähernd zu bedecken, etwas Wasser oder Suppe angießen. Zugedeckt dann für 50 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, ab und zu umrühren. Gegen Ende der Garzeit das Paradeismark einrühren, salzen und pfeffern nach Gusto.