Scharfes Hühnercurry – tout de suite

Nur exotisch angehaucht – mein Vietnamese und Ihr Thailänder würden sich abwenden!

Sei’s drum: die schnelle Küche eines heissen Abends fordert ihren Tribut! Mit etwas Sorgfalt bei den Zutaten kann aber trotzdem noch was draus werden…

  • 4 Hühnrschenkel, entbeint, ohne Haut
  • 1 große Zwiebel
  • 4 Zehen Knoblauch
  • 250 g grosse Champignons
  • 1 Stück Ingwer (nußgross)
  • 1/4 l Hühnersuppe oder Wasser
  • 1 Tasse tiefgekühlte Erbsen
  • 200 g Sojabohnen
  • 2 TL Wok- oder besser Erdnussöl
  • 1 TL Currypulver
  • 3-4 rote Chilischoten
  • 1/2 TL Chilipulver (nach Gusto)
  • 1 TL Maisstärke

Man kann natürlich auch Hühnerbrust nehmen, aber schmecken tut’s dann nicht soooo.

Das Hühnerfleisch in mundgrosse Stücke schneiden. Die Champignons vorsichtig – und ohne Wasser! – putzen, in breite Scheiben schneiden. Die Zwiebel gemüseartig schneiden, das heisst: wir wollen die Zwiebel nicht zum Verschwinden kochen, sondern sie als Gemüseeinlage behalten, also gegen den sonst bei uns herrschenden Usus in breitere Schnitze schneiden, am besten quer zur sonst geübten Richtung. Dann noch die Knoblauchzehen in dünne Scheiben schneiden.

Den Ingwer schälen und fein hacken. Im heissen Öl zuerst Ingwer anschwitzen, dann das Fleisch zugeben und rundum anbraten. Zwiebel, Knoblauch und Champignons unterrühren und gut durchbraten. Mit Currypulver, Chilipulver, Salz und Pfeffer würzen, dann gleich mit der Hühnersuppe aufgiessen und die Flüssigkeit ein Wenig reduzieren. Die Erbsen dazugeben und garziehen lassen. Für die Optik kännen hier die Chilischoten beigegeben werden – die sollen nicht zu lang mitkochen, damit sie nicht zerfallen.

Maisstärke mit etwas Wasser anrühren und unter die Sauce heben. Die Sojabohnen dazumischen und auf kleiner Flamme noch etwas durchziehen lassen. Mit Reis servieren.

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