Poulet Grand-mère

Das hab ich bei meinem allerersten Aufenthalt in Paris gegessen, nachdem ich die ganze Woche mit eher dürren Gedärmen rumgelaufen bin – so viel Geld war nicht da mit 17, lang lang ist’s her, und noch ein Museum waren mir damals einfach wichtiger. So ändern sich die Zeiten… Am Ende meiner Woche hatte ich dann aber doch noch ein paar Francs übrig, um mir ein kleines, aber echt Pariser Restaurant-Essen zu genehmigen. Heute würd’ ich wahrscheinlich in dieser Situation auf so ein Gericht nicht mehr reflektieren, da würde ich mich auf die Suche nach ganz anderen Köstlichkeiten machen, nachgerade in einer kulinarischen Metropole wie Paris, aber damals wußt’ ich’s halt noch nicht besser.

Poulet Grand-mère

Poulet Grand-mère

Richtig zubereitet ist es aber eine Köstlichkeit, wobei es zwei hauptsächliche Schulen gibt: geschmortes Hühnchen oder poulet roti vom Grill – aber das wäre eine andere Geschichte.

  • 250 g größere Champignons
  • 2 kleine rote Zwiebeln
  • 150 g durchzogener Speck im Ganzen
  • 10 Knoblauchzehen
  • 1 Zucchino
  • 2 EL Olivenöl
  • 4 Hühnerschenkel
  • 1/8 l weißer Vermouth
  • Salz, Pfeffer
  • 1/4 l Hühnersuppe
  • 2 EL gehackte Petersilie

Die Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen. Zwiebel und geputzte Champignons vierteln, Zucchino in fingerdicke Scheiben schneiden, diese dann halbieren. Den Speck in Stifte schneiden.

Olivenöl in einem backrohrfesten Topf erhitzen, die Hühnerschenkel allseits scharf anbraten. Mit dem Vermouth löschen, Flüssigkeit einkochen lassen. Gemüse einlegen, salzen und pfeffern, die Hühnersuppe angießen. Zugedeckt auf kleiner Flamme garen, bis die Schenkel durch sind. Mit etwas frischer Petersilie bestreuen oder gleich mit Petersilkartoffeln servieren. Bon appétit!

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