Marillenkuchen mit weisser Schokolade

Die mindestens soviel-dutzendste Variante von Marillenkuchen hier auf dem Genussfaktor – aber eine mit bösartigem Geheimnis:

Marillenkuchen mit weisser Schokolade

Marillenkuchen mit weisser Schokolade

Die Masse enthält reichlich weiße Schokolade – also nichts für Kostverächter und Kalorienzählen! Sehr eng nach eine Rezept, das ich jüngst bei sweet’n nuts gefunden habe.

  • 3/4 kg Marillen
  • 200 g Butter
  • 200 g Feinkristallzucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 200 g weisse Kuvertüre
  • 4 Dotter
  • 3 EL Rum
  • 1 EL frische Zitronen- oder Orangenschale
  • 200 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 4 Eiklar
  • Prise Salz

Butter bei Zimmertemperatur weich werden lassen, die Eier auch gleich rauslegen, kann auf keinen Fall schaden.

Das Backrohr auf 175 Grad vorheizen. Kuvertüre fein hacken.

Die Eier trennen. Dotter beiseite stellen. Eiklar mit einer Prise salz zu steifem Schnee schlagen. Ich mach das immer zuerst, dann spar ich mir das Reinigen der Quirldinger. Dem Teig selber macht es nämlich nichts aus, dass ich vorher schon den Schnee geschlagen hab. Wenn ich es je pingelig nach Rezept andersrum mache, ärger’ ich mich bloß. Und: ich konnte noch keinerlei Unterschied feststellen, der sich aus der Reihenfolge des Schlagens ergeben hätte.

Zucker und weiche Butter schaumig rühren, nach und nach die Dotter einarbeiten. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und ebenfalls nach und nach in den Teig rühren, immer etwas vom Rum dazu. Schokoladehäksel und Zitronenschale unterrühren, dann den Steifen Schnee vorsichtig unterheben.

Auf ein Backblech Backpapier legen und darauf den Teig verteilen. Die Marillen halbieren und entsteinen, mit der Hautseite nach unten auf den Teig legen. Es wird auch nicht als Anzeichen von Militarismusgesinnung ausgelegt, wenn sie schön in Reih und Glied liegen. Muss aber umgekehrt auch nicht sein.

Bei 175 Grad im Backrohr für 35 bis 40 Minuten backen. Wir Genussfaktors können auf ein Finish mit Staubzucker verzichten, aber das mag man andernorts halten, wie man will. Auf jeden Fall erst pudern, wenn der Kuchen ausgekühlt ist…

 

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