Lammcurry mit Marillen

Mal wieder richtig in Gewürzen schwelgen – schon beim Kochen! Da kommt eigentlich nur Indisch in Frage. Und weil der Baum schon die ersten Marillen abwirft, könnte man da ja eine Kombination wagen mit der Lammschulter, die ich grad erstanden hab…

Lammcurry mit Marillen

Lammcurry mit Marillen

Mal sehen – zur Minimalvariante für ein Curry sind vonnöten: Kreuzkümmel, Garam Masala, Curcuma, Nelkenpulver, Chilipulver, Pfeffer… Und für dieses hier getrocknete Marillen; die frischen kommen nachher noch dazu.

  • 1 kg Lammschulter
  • 3-4 große Zwiebeln
  • 3 cm frischer Ingwer
  • 4 Knoblauchzehen
  • 200 g getrocknete Marillen
  • 4 EL Butterschmalz oder Ghee (mit Öl wird’s nicht so richtig)
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1 MSp. gemahlene Gewürznelken
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL gemahlener Curcuma
  • 2 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 TL Salz
  • 1/8 l Joghurt
  • 1/4 l Gemüsesuppe oder Lammfonds (notfalls geht auch Wasser)
  • 1 Dose Paradeiser in pezzi (Stücke)
  • Frische Marillen für die Garnitur

Die Lammschulter auseinander nehmen – das kann man mehr oder weniger professionell machen (oder machen lassen), falls aber zu viel Fleisch an den Knochen bleibt, einfach das Kochgeschirr größer wählen und die Knochen mit garen… Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und würfelig schneiden, Knoblauch grob hacken. Den Ingwer schälen und fein hacken oder reiben (die speziellen Ingwereiben aus Keramik sind dazu ideal geeignet). Die getrockneten Marillen in Streifen schneiden.

Das Butterschmalz erhitzen und die Zwiebeln darin anschwitzen, bis sie leicht golden werden, Ingwer, Knoblauch, Kurkuma, die Hälfte vom Garam Masala, den Kreuzkümmel zugeben und eine Minute mitbraten.  Das Fleisch dazu und rundum schön anbraten, umrühren nicht vergessen. Die Paradeiser unterheben und das restliche Garam Masala sowie Nelkenpulver, Chili, Salz und Pfeffer einrühren. Mit der Flüssigkeit verlängern – Wasser ist echt nur im Notfall geeignet, wenn nicht zumindest irgendeine Gemüsebrühe zur Hand ist. Aber sicher besser als so manches Brühpulver…

Das Ganze darf jetzt zugedeckt 1 1/2 Stunden schmoren, ab und zu umrühren. Nach der halben Garzeit die getrockneten Marillen beigeben. Man kann die Konsistenz noch regulieren, indem man bei zu viel Flüssigkeit zum Schluss eine Zeit lang den Deckel wegnimmt, oder umgekehrt etwas Flüssigkeit angießt. Eine Viertel Stunde vor Ende der Garzeit das Joghurt unterrühren.

Ich hab dazu Naan Brot und eine kleine schnelle Gurken-Raita gereicht :

  • 1/2 Salatgurke
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Zitronensaft
  • 4 EL Joghurt (idealerweise 10% Fett)

Gurke schälen, halbieren und die mit einem Löffel das Kernfleisch herausschaben. Die Gurke dann in halbzentimetergroße Würfelchen schneiden und mit dem ganzen Rest gut durchrühren. Im Kühlschrank eine halbe Stunde ziehen lassen.

Wie sagt man in Indien ‘Guten Appetit’?

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