I Carusi

Der Versuch im The Bangkok sozusagen im Vorbeigehen eine Ente zu entern, war leider nicht von Erfolg gekrönt. Ohne Reservierung: njet!

Ausweichshalber sind wir sodann im I Carusi zwei oder drei Ecken weiter gelandet: ein auf gediegen hergerichtetes Ristorante mit Pizza. Und da ich sowieso grad länger keine Teigfladen hatten, hab’ ich’s also hier probiert.

Die Auswahl an Pizzen liegt zwischen eher traditionell und wenig inspiriert. Aber was es gibt, ist gut: knuspriger, dünner Boden, wenig Belag, dafür feine Zutaten – also kein Wasserschinken, kein Klumpkäse, von Ärgerem ganz zu schweigen. Vor allem der kleine Salat kommt schlicht aber ehrlich daher; richtige verdura cruda… Salatblätter, nicht zu große, frische Karotten, Gurken – auf die saisonal bedingt nicht wirklich ausstehlichen Paradeiser hätt’ ich aber getrost verzichten können. Und: der Salat kommt ohne Dressing, man darf selber mit einem halbwegs erträglichen Olivenöl und einem leichten Rotweinessig Hand anlegen.

Insgesamt ein rundes Mahl, man kann in Wien deutlich schlechter dran kommen beim Pizzieren. Einen Umweg tät’ das Lokal aber auch keinen lohnen.

 

 

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