Archiv für März 2008
Insalata di carciofi
Artischockensalat – für die ersten Früchte des Jahres aus dem Süden
Wenn man Glück hat – oder einen sachkundigen Lieferanten – kann man zu Beginn der Saison die ganz zarten Cimaroli-Artischocken kriegen. Sie sind nur klein und so zart, dass man das Heu im Innern nicht erst zu entfernen braucht… als Brotsalat mit etwas Kren und einer Chilischote in der Marinade geben sie einen wundervollen Vorgeschmack auf die Segnungen des Frühlings.
Diese wohl beste aller Disteln geniesst man im Frühling auf Kreta frisch gerupft und pur, einzig mit Zitronen (direkt vom Baum gepflückt) und etwas Meersalz. Diesen Beitrag weiterlesen »
Soutsoukakia
Lammfleischnocken in Tomatensauce – ein Gericht aus Smyrna mit erstaunlicher kretischer Würze
Man kann ja unter das Faschierte gewiss allerhand Gewürze und Kräuter mischen – die Verwendung von Zimt und Pfefferminze allerdings drängt sich auf den ersten Blick nicht gerade auf. Dass die Kreter das Kräutlein als Valsamo aber gern und oft in Fleischgerichten einsetzen, merkt man erst, wenn einem der besondere Kick daran auffällt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Gebratener Fisch auf Rohnengemüse
Herrlich fruchtig, exotisch, dabei irgendwie heimisch – ein Lieblingsrezept

Wie soll man sich das vorstellen? Rohnen (Rote Rüben) mit einer Note von Orangen, gewürzt mit frisch gerissenem Kren – zu Fischfilets? Wenn das mal gut geht… Diesen Beitrag weiterlesen »
Risotto al capriolo
Risotto mit Rehkitz – meine Abwandlung eines Klassiker aus dem Friaul
Ein Stück vom Rehkitz, etwa der Schlögel, eigenet sich hervorragend für einige deftige italienische Gerichte, egal ob mit Pasta – oder Reis! Das kleine Geheimnis hier sind die Heidelbeeren: sie geben dem Ganzen in Kombination mit etwas frischem Salbei eine ganz ausserordentlice Note, wie man sie bei heimischen Wildspezialitäten nicht gewohnt ist. Diesen Beitrag weiterlesen »
Coniglio allo zaferano
Safran-Kaninchen – Ein Rezept aus den Abruzzen
Guter Safran ist nicht bloss die Quelle saftig dunkler gelber Farbe, er kann auch einen feinen, blumigen Geschmack abgeben – wenn er nicht zu lange mitkocht, denn da verflüchtigen sich die Aromen. Deshalb wird hier der Safran in zwei Portionen beigegeben, die erste am Anfang zum Mitgaren und Entwickeln der kräftigen Farbe, die zweite gegen Ende des Garvorgangs, um auch den Geschmack ins Gericht zu bringen. In Kombination mit dem orangigen Hauch und dem betonten Aroma des Origano entfaltet sich ein geradezu landestypischer Geruch beim Schmurgeln… Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Kreativität der leeren Versprechungen
Da hat sich jemand die Mühe gemacht, systhematisch die Grauslichkeiten der Lebensmittelindustrie und ihren schönen Schein (auf den Verpackungen) gegenüberzustellen:
Die Site pundo3000.com – Werbung gegen Realität liefert zu einer Reihe von Produkten aus jener Kategorie, die sich verschämt nicht mehr Fertiggerichte nennt sondern hochtrabend Convenience Food, Fotos vom Schein (Verpackung, Serviervorschlag) und dem – meist enttäuschenden – Ergebnis.
Zu jedem dieser Produkte gibt es ein Tryptichon von jeweils drei Bildern – so ein Trippel sagt wahrlich mehr als tausend Worte!
